Leuchtet man z.B. klassisch eine Statue bezüglich der Form aus, so entstehen
gewollte Schattenpartien, die allerdings nun bezüglich der Farbe nicht richtig
ausgeleuchtet sind. Versucht man später im Bildbearbeitungsprogramm diese
Schattenpartien aufzuhellen, so wird das störende Rauschen mitverstärkt und das
Bild unansehnlich.
Ein anderes Problem tritt bei der Fotografie
metal-lischer, gekrümmter Oberflächen auf.
Beleuchtet man die Vorlage mit gerichtetem
Licht, so gibt es immer mindestens ein oder
mehrere Oberflächenelemente die direkt in das
Objektiv der Kamera reflektieren. Um dies zu
vermeiden, kann man diffus beleuchten. Dies
führt aber zu einer Kontrastminderung.
6TO5-SCAN funktioniert anders: Farb- und
Formscan werden getrennt ausgeführt. Der
Farbscan wird nur ganz diffus beleuchtet und
darf keine Ausleuchtung mit Licht und Schatten
beinhalten. Deshalb wird der Farbscan
unabhängig von den Eigenschaften der Form:
Formkontrast, -verlauf, -schärfe, Licht-Schatten,
Glanz und Reflexionen. Farb- und Formscan
werden
Graue Fläche mit Höhenmodu-
lation und Raumausleuchtung
nach Umsetzung von Kompo-
nente z in Verläufe